Technische Belastbarkeit des 9X8 bewährt sich unter extremsten Bedingungen

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Emmanuel Esnault, Teamchef von PEUGEOT TotalEnergies, bewertete das WEC-Ergebnis in Texas positiv und sieht realistisches Potenzial für Platz sieben im weiteren Saisonverlauf. Der #94 fuhr mit Duval, Pourchaire und Jakobsen stabil bis Rang zehn, das Schwesterauto #93 mit di Resta, Cassidy und Vandoorne beendete das Rennen auf Platz sechzehn. Entscheidend waren die effektiven Boxenstopps unter virtuellen Safety-Car-Phasen und die Anpassung der Reifenstrategien an wechselnde Hitze- und Regenphasen präzise agil innovativ.

Streckentemperatur über 40°C beschleunigt Abtrocknung nach anfänglichem Regenguss deutlich

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies  in Texas (Foto: PEUGEOT)

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies in Texas (Foto: PEUGEOT)

Ein unverhoffter Platzregen kurz vor Rennstart am Circuit of The Americas führte zu zwei weiteren Aufwärmrunden auf Regenreifen. Unter der drückenden Hitze von mehr als 40 °C verdunstete das Wasser schnell, sodass Slicks die Pflichtwahl wurden. Die PEUGEOT 9X8 #94 und #93 starteten von den Startplätzen zwölf und sechzehn. Im ersten Rennabschnitt schoben sich Loic Duval und Paul di Resta dank konstant hoher Pace jeweils vier Positionen nach oben.

#93 setzt auf Hartreifen-Sicherheit, #94 meistert Medium-Risiko ohne Rückstand

Unmittelbar nach den ersten Stopps steuerte Paul di Resta weiterhin die #93, während Theo Pourchaire im #94 zum Einsatz gelangte. PEUGEOT TotalEnergies wählte dabei divergente Strategien: Die #93 wechselte frühzeitig auf harte Reifen, um sich vor drohendem Regen eine günstige Ausgangslage zu sichern, nahm dabei jedoch eine zusätzliche Runde Rückstand hin. Im Gegenzug versah man die #94 mit vier neuen Medium-Slicks, womit sie im Verfolgerfeld verbleiben konnte.

Erfolgreicher Boxenstopp für #94 dank Einsatz virtueller Safety Cars

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies (Foto: PEUGEOT)

Lone Star Le Mans: Team PEUGEOT TotalEnergies (Foto: PEUGEOT)

Zur Mitte des Rennens wurde eine virtuelle Safety-Car-Phase eingeleitet, die dem Auto #94 einen vorteilhaften Boxenstopp gewährte, bei dem Malthe Jakobsen am Steuer Platz nahm. Parallel dazu startete das Schwesterfahrzeug #93 mit Stoffel Vandoorne neu in den Rennbetrieb und übernahm die Strategie der Frontteams. Die durch die Fahrzeugneutralisierung verlorene Runde blieb jedoch bestehen, da das Tempo nach Wiederaufnahme nicht ausreichte, um den Rückstand aufzuholen.

Dreifachstint bewältigt, Safety-Car genutzt: Jakobsen fährt erfolgreich ins Top-Ten

Im letzten Renndrittel profitierte der dänische Junior von einer Safety-Car-Periode und fuhr in Runde 138 zum letzten Reifenwechsel an die Box. In seinem dritten Turn, der mehr als drei Stunden umfasste, zeigte Jakobsen bemerkenswerte Konstanz und schnelle Runden, mit denen er sich kontinuierlich nach vorne arbeitete. Seine zielstrebige Fahrt wurde mit dem zehnten Rang belohnt. Zeitgleich brachte Stoffel Vandoorne das Schwesterauto mit der Startnummer 93 nach einem soliden Lauf auf Position sechzehn ins Ziel.

PEUGEOT TotalEnergies verfeinert Strategie laufend für Sechs-Stunden-Rennen in Fuji

Emmanuel Esnault, PEUGEOT TotalEnergies-Teamchef, lobte die beeindruckende Flexibilität in hohem Hitzestress und wechselhaften Regentropfen und prognostiziert dem Wagen #94 realistische Chancen auf Platz sieben. Loic Duval und Stoffel Vandoorne betonten die Schwierigkeit, passende Reifenmischungen zu wählen und überrundete Autos sicher zu passieren. Vor Fuji setzt das Team auf umfangreiche Datenanalysen, praxisnahe Simulationen, wiederholte Testeinsätze, detaillierte Team-Workshops und kontinuierliche Performance-Anpassungen.

Durch variierende Slick- und Regenreifen-Arrangements, gezielte virtuelle Safety-Car-Einsätze und einen starken Schlussabschnitt von Malthe Jakobsen hat PEUGEOT TotalEnergies in Texas wertvolle Erkenntnisse gesammelt. Der 9X8 zeigte technische Standfestigkeit bei extremen Temperaturen sowie Regenphasen. Flexibel geplante Boxenstopps ermöglichten situative Strategiewechsel. Diese Erfahrungen bilden jetzt die Grundlage für die Vorbereitung auf das Sechs-Stunden-Rennen in Fuji: optimierte Reifenwahl, verfeinerte Boxenstopp-Planung und eine präzise Fahrzeugabstimmung.

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