Boracay Island Hopping: Meine Erfahrungen

Jetzt, zurück von der Reise auf die für uns schönsten Inseln der Philippinen, träumen wir schon wieder vom nächsten Boracay Island Hopping. Wir haben unser zu Hause gefunden, auch wenn es nur eines auf Zeit sein kann.

Island Hopping Boracay: Trauminseln der Philippinen entdecken

Wir hatten zugegeben noch nicht einmal von Boracay gehört und haben uns erst nach den Erzählungen unseres Bekannten von seinem Reisefieber anstecken lassen. Wir haben uns dann auf boracay-activities.ph über mögliche Aktivitäten informiert und waren sofort fasziniert.

Crocodile Island und Laurel Island besuchen, die herrlichen Strände genießen und sich die warme Sonne auf den Bauch scheinen lassen. Beim Schnorcheln wollten wir die faszinierende Unterwasserwelt vor den Inseln entdecken und malten uns alles so schön aus. Und was soll ich sagen?

Mein Lebensgefährte und ich bekamen genau das, was wir uns vorgestellt hatten! Das Vorhaben „Island Hopping auf den Philippinen“ verlief genauso, wie wir uns das wünschten.

Beim Island Hopping gibt es übrigens zwei Varianten. Mein Partner und ich entschieden uns dazu, uns mit einem Boot und einem zweisprachigen Führer (kann vor Ort gebucht werden) zu den Inseln fahren zu lassen. Es ist aber auch möglich, ein Boot zu mieten und selbst auf Erkundungstour zu gehen. Da wir aber soviel wie möglich über unser neues Traumreiseziel erfahren wollten, erschien uns die Buchung eines Führers sinnvoller.

Crocodile Island und Laurel Island besuchen, die herrlichen Strände genießen und sich die warme Sonne auf den Bauch scheinen lassen. (Fotolizenz: Shutterstock-len4foto)

Crocodile Island und Laurel Island besuchen, die herrlichen Strände genießen und sich die warme Sonne auf den Bauch scheinen lassen. (Fotolizenz: Shutterstock-len4foto)

Das haben wir gesehen und erlebt

Wer einen Reisebericht liest, will natürlich alle Informationen für den eigenen Urlaub und für das Reiseziel haben. Ich muss an dieser Stelle vorwarnen: Es könnte sein, dass ich nicht ganz objektive Beschreibungen abliefere, denn ich bin wirklich hin und weg von der Insel und überhaupt von den Philippinen. Die Menschen sind freundlich und zuvorkommend, die Natur ist wunderschön und trotz der Touristen hat man nirgendwo das Gefühl, sich an einem überlaufenen Strand nur noch mit Urlaubsgästen zu treffen.

Gewohnt haben wir im Lingganay Boracay Hotel Resort, einem Hotel mit vier Sternen und wirklich exzellentem Service. Da kann sich manch anderes Hotel gern eine Scheibe davon abschneiden! Von hier aus haben wir den Ort selbst erkundet und sind zum Island Hopping gestartet. Zuvor waren wir natürlich in Balabag. Ich musste shoppen!

Hier gibt es den Markt D’Mall de Boracay und es gibt wohl nichts, was es hier nicht gibt. Die Mitbringsel für unsere Freunde daheim waren schon am ersten Tag gekauft. Nachmittags haben wir es uns dann noch am Diniwid Beach in Balabag gutgehen lassen. Mein Freund war gar nicht dazu zu bewegen, den Strand wieder zu verlassen! Er meinte, dass sich allein dafür schon die Anreise gelohnt hätte.

Beim Inselhopping haben wir Crocodile Island und Laurel Island besucht, auch Carabao stand auf unserem Plan. Carabao empfing uns mit Regen, doch wir standen auch den durch. Wir erklommen den höchsten Berg der Insel, wobei ich nicht sicher bin, ob diese Erhebung die Bezeichnung wirklich verdient hat. Egal, die Aussicht von hier war genial! Danach haben wir noch die grünen Höhlen der Insel erkundet.

Tablas Island, Romblon und Sibuyan Island haben wir leider in diesem Urlaub nicht auf dem Plan gehabt, doch wir haben uns zum einen mit Einheimischen unterhalten und zum anderen längst schon neue Informationen im Internet gesucht. Diese Inseln werden unsere nächsten Reiseziele auf den Philippinen.

Nicht nur die Strände locken hier, auch das angebotene Gerätetauchen reizt uns. Tablas Island und Sibuyan Island mit Romblon sind doch ein wenig weiter entfernt gewesen und wir wollten lieber zuerst einmal die nähere Umgebung richtig kennenlernen. Doch: Das nächste Island Hopping kommt bestimmt!

Jetzt, zurück von der Reise auf die für uns schönsten Inseln der Philippinen, träumen wir schon wieder vom nächsten Island Hopping. (Fotolizenz: shutterstock-_HelloRF Zcool)

Jetzt, zurück von der Reise auf die für uns schönsten Inseln der Philippinen, träumen wir schon wieder vom nächsten Island Hopping. (Fotolizenz: shutterstock-_HelloRF Zcool)

Boracay und seine Strände

Das Schönste sind die Strände, einer davon der White Beach. Hier hat sich mein Lebensgefährte die Sonne auf den Bauch scheinen lassen, während ich bereits unseren nächsten Ausflug geplant habe. Palmen säumen wie überall den Strand und spenden genügend Schatten. Hier sind normalerweise viele Familien zu finden, doch angesichts unserer Reisezeit war es sehr ruhig.

Das Schwimmen war toll, denn das Wasser war angenehm warm. Mein Partner wollte dann doch noch ein wenig aktiv sein und fand sich als begeisterter Kitesurfer wieder. Auch Tauchen und Windsurfen wurden angeboten, doch Tauchen wollten wir bei Island Hopping direkt vor den einzelnen Inseln.

Unser Tipp: Unbedingt Puka Beach und den Ariels Point besuchen. Wer sich traut, kann bei letzterem Ziel das Klippenspringen probieren. Für mich war das nichts, wie ich zugeben muss.

Sehr schön war auch unser Ausflug mit dem Fahrrad. Das haben wir einfach im Hotel ausgeliehen und haben damit Boracay erkundet. Viele Touristen lassen sich mit den Moped-Rikschas durch die Gegend fahren, doch wir wollten lieber unsere Ruhe und unser Traumzuhause auf eigene Faust entdecken. Auch wenn wir dafür keine Erklärungen zu den einzelnen Highlights bekamen, war es doch wunderschön!

Das Schwimmen war toll, denn das Wasser war angenehm warm. (Fotolizenz: Shutterstock- KPG Ivary_)

Das Schwimmen war toll, denn das Wasser war angenehm warm. (Fotolizenz: Shutterstock- KPG Ivary_)

Temperaturen: So war das Wetter auf den Philippinen

Mein Freund war nicht ganz so angetan von den Temperaturen, er ist eigentlich eher der Wintertyp. Doch Boracay liegt nun einmal in den Tropen und wartet mit entsprechenden Temperaturen auf. Die Wassersportmöglichkeiten haben alles wieder wettgemacht und außerdem war der Helikopterrundflug so atemberaubend, dass auch mein Männe nicht mehr meckern konnte.

Doch zurück zum Klima: Die Temperaturen sind hier dauerhaft hoch, wirkliche Jahreszeiten gibt es nicht. Diese werden eher durch den Regen ausgemacht, denn von Anfang Juni bis ungefähr Mitte November bestimmt der Südwest-Monsun das Wetter.

Wirklich heiß wird es im Mai, im Juni setzt dann die Regenzeit ein. Zwischen Juli und November wird vor Taifunen gewarnt. Zum Ende des Jahres regnet es häufig und teils auch sehr stark.

Mein Freund war gar nicht dazu zu bewegen, den Strand wieder zu verlassen! Er meinte, dass sich allein dafür schon die Anreise gelohnt hätte. (Fotolizenz: Shutterstock- Anastasia Pelikh)

Mein Freund war gar nicht dazu zu bewegen, den Strand wieder zu verlassen! Er meinte, dass sich allein dafür schon die Anreise gelohnt hätte. (Fotolizenz: Shutterstock- Anastasia Pelikh)

Auf zum Island Hopping! So geht die Anreise am besten

Natürlich geht es mit dem Flug am einfachsten: Mein Freund und ich sind direkt in Caticlan angekommen, hier liegt der Boracay Airport (Aklan West Road, Malay, 5608 Aklan). Neuerdings kann hier sogar der Airbus A320 oder eine Boeing 737 landen. Soll es von Manila aus nach Boracay gehen, dauert das ungefähr 35 Minuten. Deutlich langsamer sind die Turboprops unterwegs, sie brauchen für den Weg von Manila aus etwa eine Stunde.

Möglich ist auch, den Flughafen in Kalibo (Kalibo International Airport Access Road, Kalibo, 5600 Aklan) anzufliegen und von hier aus mit dem Bus nach Caticlan zu fahren. Allein die Busfahrt nach dem Flug dauert aber eineinhalb Stunden, dann muss noch einmal mit dem Boot übergesetzt werden. Ein wenig Boracay Island Hopping von Anfang an!

Auch die folgenden Fluglinien sind vom Manila Airport aus unterwegs: Philippine Airlines, Cebu Pacific Air und Air Asia. Welche Airline für den Flug gebucht wird und wirklich die beste ist, lässt sich nicht so einfach sagen. Sie unterscheiden sich nicht sehr, lediglich die Preise für den einzelnen Flug sind teilweise verschieden.

Wer sich traut, kann bei letzterem Ziel das Klippenspringen probieren (Fotolizenz: Shutterstock- KeithMKH)

Wer sich traut, kann bei letzterem Ziel das Klippenspringen probieren (Fotolizenz: Shutterstock- KeithMKH)

Unvorhergesehenes: einige letzte Tipps

Fakt ist – und da hat mein Freund recht gehabt – es kann immer etwas Unvorhergesehenes passieren. Da ist es gut, einige Adressen einstecken zu haben. Für alle Fälle hatten wir daher die Adresse der Deutschen Botschaft in Manila mitgenommen. Man kann ja nie wissen!

Gerade in einem Auslandsurlaub kann es zudem passieren, dass die Gesundheit nicht ganz so mitspielt wie gewünscht. Mein Freund hatte sich am dritten Tag einen so starken Sonnenbrand zugezogen, dass wir schon dachten, er würde innerlich kochen. Überall Blasen auf dem Rücken! Das wollten wir nicht allein therapieren und sind in die „Boracay Alert Medical Clinic and Diagnostic” gefahren (Adresse: Zone VII Manggayad, Malay, Aklan, Telefon: +63 36 288 1278, rund um die Uhr erreichbar).

Die haben uns dort prima geholfen und der Arzt hat sogar Englisch gesprochen. Bloß gut, dass wir eine Auslandskrankenversicherung abgeschlossen hatten. Unser Tipp: Bloß diese Versicherung nicht vergessen! Ein Unfall oder eine Erkrankung kann schneller auftreten, als man denkt und so gibt es wenigstens keine Probleme mit den Kosten.

Da wir selbst in den Ferien nicht nur von Sonne und Meer leben können, sind wir natürlich auch essen gegangen. Und haben übrigens keine Bauchschmerzen bekommen! Meine Freundin daheim hatte mich noch gewarnt, dass ich beim Essen bloß aufpassen sollte. Aber das „Nonie’s Restaurant“ (Adresse: Boracay, 5608 Aklan) oder auch das „Subo Boracay“ (Adresse: Calle Remedios Station 3 Boracay Island, Malay, Aklan, www.suboboracay.com) sind wirklich zu empfehlen. Das Essen war einfach lecker und die Bedienung so zuvorkommen, wie wir es in Deutschland nicht überall gewöhnt sind.

Beim ersten Besuch haben wir nur wenig gegessen und uns quasi an die Speisen herangetastet. Doch beim zweiten Mal hatten wir das Gefühl, wir würden uns quer durch die Speisekarte futtern! Wirklich lecker und noch ein Grund mehr, im nächsten Jahr wiederzukommen. Wir freuen uns schon darauf!

Boracay Island Hopping traumhafte Landschaft wohin man schaut. Fotolizenz - shutterstock_ leoks

Boracay Island Hopping traumhafte Landschaft wohin man schaut. (Fotolizenz: shutterstock- leoks)

Adressen auf Boracay

Hier nochmal für alle Interessierten die obengenannten Adressen.

Airports

Godofredo P. Ramos Airport
Aklan West Road
Malay
5608 Aklan
Tel: +63 36 262 3264

Kalibo International Airport
Access Road
Kalibo
5600 Aklan
Tel: +63 36 262 3264
Web: www.kaliboairport.com

Ninoy Aquino International Airport
Pasay
1300 Metro Manila,
Web: www.manila-airport.net

Klinik

Boracay Alert Medical Clinic and Diagnostic
Zone VII Manggayad
Malay
Aklan
Tel: +63 36 288 1278

Restaurants

„Nonie’s Restaurant“
Boracay
5608 Aklan
Tel: +63 912 394 8948

„Subo Boracay“
Calle Remedios Station 3
Boracay Island
Malay
Aklan
Tel: +63 946 505 3659
Web: www.suboboracay.com


Über Marius Beilhammer

Marius Beilhammer

Marius Beilhammer, Jahrgang 1969, studierte Journalismus in Bamberg. Er schreibt bereits viele Jahre für technische Fachmagazine, außerdem als freier Autor zu verschiedensten Markt- und Businessthemen. Als fränkische Frohnatur findet er bei seiner Arbeit stets die Balance zwischen Leichtigkeit und umfassendem Know-how durch seine ausgeprägte Affinität zur Technik.

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